Historie

Eine kurze Geschichte der Gründung des Forum Suryoyo

Die Idee zum Forum Suryoyo e.V. entstand im Rahmen einer Reihe von Zusammenkünften, die sich zwischen 2022 und 2025 in Deutschland ereigneten.

Das erste Treffen fand im Oktober 2022 auf Initiative von Herrn Amanuel Benyamin statt, dessen persönliche Vision und Engagement mehr als einhundert angesehene Persönlichkeiten aus verschiedenen Berufsfeldern zusammenbrachte – darunter Ärzte, Ingenieure, Wissenschaftler, Künstler, Kulturschaffende, Politiker und Unternehmer. Die Teilnehmer reisten aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, aus Spanien und aus Schweden an, um an diesem ersten Treffen teilzunehmen, das Herr Benyamin vollständig auf eigene Kosten organisierte.

Ziel dieses Treffens war es, sinnvolle Lösungen und Perspektiven für eine bessere Zukunft für das Volk der Suryoye zu finden. Das tief verankerte Patriotismusgefühl und das Engagement von Herrn Benyamin fanden großen Anklang bei allen Teilnehmern, die den gemeinsamen Wunsch teilten, die Kultur und das Gemeinschaftsleben der Suryoye zu bewahren und zu stärken.

Auf das Eröffnungstreffen in Gütersloh in Deutschland folgten weitere Workshops und Online-Sitzungen. Eines der wichtigsten Ergebnisse dieser gemeinsamen Bemühungen war die Gründung eines Forum Suryoyo. Die Diskussionen der Teilnehmer ergaben einen breiten Konsens über die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen den bestehenden Institutionen, eines offeneren Dialogs sowie einer größeren Effizienz und der Einigkeit– alles mit dem Ziel, die Kultur und Identität der Gemeinschaft zu bewahren und wiederzubeleben (mardutho u hiyutho suryeyto).

Obwohl vielfältige Meinungen und zahlreiche Vorschläge ausgetauscht wurden, unterstrichen diese Gespräche eine wichtige gemeinsame Erkenntnis: Unsere Gemeinschaft braucht eine professionelle und integrative Plattform für den Dialog.

Diese Erkenntnis führte schließlich zur Gründung des Forum Suryoyo e.V., einer überparteilichen Initiative, die sich dafür einsetzt, Suryoye weltweit miteinander zu verbinden, neue Ideen und Strategien zur Stärkung der Gemeinschaft zu fördern, die Einigkeit über Spaltungen und Streitigkeiten hinweg zu stärken und das Vertrauen unter unseren Jugendlichen wiederzubeleben.

Die Grundlage für all dies und die Motivation für die kommenden Schritte resultieren nicht aus der Not heraus, sondern basieren vielmehr auf dem enormen Potenzial unsere Gemeinschaft.